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So pflegen Sie Ihre
Gusseisenpfanne richtig
Mit der richtigen Pflege wird Ihre BIOL-Gusseisenpfanne zum lebenslangen Begleiter — und wird mit jeder Benutzung besser.
6 einfache Schritte zur perfekten Pflege
Waschen Sie die Pfanne einmalig mit warmem Wasser und wenig Spülmittel aus. Trocknen Sie sie gründlich ab, streichen Sie eine dünne Schicht Pflanzenöl (Lein- oder Rapsöl) auf alle Flächen und erhitzen Sie die Pfanne 1 Stunde bei 200 °C im Backofen — mit der Öffnung nach unten. So entsteht die erste Schutzschicht (Patina).
💡 Tipp: Leinöl bildet die härteste PatinaSpülen Sie die Pfanne direkt nach dem Kochen mit heißem Wasser aus. Benutzen Sie eine harte Bürste oder einen Schaber für hartnäckige Rückstände. Kein Einweichen — das greift das Eisen an. Ein Tropfen Spülmittel ist in Ordnung, aber nicht regelmäßig nötig.
💡 Heiß reinigen = weniger AufwandNach dem Spülen sofort mit einem Küchentuch abtrocknen — kein Abtropfen lassen! Für extra Sicherheit: Die Pfanne 1–2 Minuten auf dem Herd bei niedriger Hitze erhitzen, bis kein Wasserfilm mehr sichtbar ist. Wasser ist der Hauptfeind von Gusseisen.
⚠️ Nie nass stehen lassenTupfen Sie nach dem Trocknen ein paar Tropfen neutrales Öl auf ein Küchentuch und reiben Sie die Innenfläche der Pfanne damit ein. Die Schicht sollte hauchdünn sein — zu viel Öl wird klebrig. Diese Routine hält die Patina intakt und schützt vor Rost.
💡 Weniger ist mehr beim ÖlLagern Sie die Pfanne an einem trockenen Ort. Wenn Sie den Deckel auflegen, legen Sie ein Küchentuch zwischen Pfanne und Deckel — das ermöglicht Luftzirkulation und verhindert Feuchtigkeitsansammlung. Stapeln Sie Gusseisen-Pfannen nur mit Schutz dazwischen.
💡 Trocken und belüftet lagernKleine Rostflecken sind kein Problem. Reiben Sie die betroffene Stelle mit grobem Salz und etwas Öl ab (oder mit einem Stahlwollpad), waschen Sie ab, trocknen Sie gründlich und brennen Sie die Pfanne neu ein (wie in Schritt 1). Gusseisen lässt sich immer retten — es ist praktisch unzerstörbar.
✅ Einmal neu einbrennen = wie neuWas darf — was darf nicht?
- 🔥 Auf allen Herdarten verwenden (auch Induktion)
- 🫙 Mit Öl oder Butter anbraten
- 🌡️ Im Backofen verwenden (ohne Kunststoffgriff)
- 🧂 Salz zum Reinigen benutzen
- 🔄 Nach Rost neu einbrennen
- 🥩 Sehr heiß erhitzen — für perfekte Kruste
- 🚫 Nicht in der Spülmaschine reinigen
- 💧 Nicht nass stehen oder einweichen lassen
- 🧴 Keine aggressiven Reinigungsmittel
- ❄️ Keine starken Temperaturschwankungen (heiß → kalt)
- 🪥 Keine Stahlwolle auf der Patina (nur bei Rost)
- 🫗 Nicht leer erhitzen über sehr lange Zeit
3 Geheimnisse für eine perfekte Patina
Die allerbeste natürliche Einbrenn-Methode: Speck oder Bacon in der neuen Pfanne braten. Das Fett zieht tief ins Eisen ein und bildet eine außergewöhnlich haltbare Patina.
Die Patina verbessert sich mit jeder Benutzung. Nach 20–30 Malen ist Ihre Pfanne antihaftbeschichtet wie eine neue Teflon-Pfanne — nur dauerhafter und gesünder.
Heizen Sie Gusseisen immer langsam und gleichmäßig vor. Bei mittlerer Hitze 2–3 Minuten — dann verteilt sich die Wärme perfekt und Lebensmittel haften nicht an.
FAQ
Nein. Die Spülmaschine zerstört die Patina vollständig durch langes Einweichen in heißem Wasser und aggressive Reinigungsmittel. Danach muss die Pfanne komplett neu eingebrannt werden. Handwäsche dauert nur 30 Sekunden — und schützt Ihre Investition.
Immer! Gusseisen ist praktisch unzerstörbar. Reiben Sie den Rost mit grobem Salz und Öl oder Stahlwolle ab, waschen Sie die Pfanne kurz ab, trocknen Sie sie vollständig und brennen Sie sie nach Schritt 1 neu ein. Nach einem Tag ist die Pfanne wie neu.
Das ist normal bei einer neuen Pfanne! Die Patina muss sich erst aufbauen — das dauert 10–20 Benutzungen. Vorheizen hilft enorm: Pfanne 2–3 Minuten bei mittlerer Hitze vorheizen, dann erst Öl und Lebensmittel hinzufügen. Braten Sie zunächst fettreiche Lebensmittel (Speck, Steaks), um die Patina aufzubauen.
Öle mit hohem Anteil ungesättigter Fettsäuren funktionieren am besten, da sie beim Erhitzen polymerisieren und eine harte Schicht bilden. Leinöl gilt als die Nummer 1 für Patina. Rapsöl, Sonnenblumenöl und Crisco (pflanzliches Fett) funktionieren ebenfalls gut. Olivenöl und Butter sind weniger geeignet — sie verbrennen bei hohen Temperaturen.
Ja, aber mit Einschränkungen. Kurze Kochzeiten mit Tomaten oder Zitrus sind kein Problem. Langes Schmoren von säurehaltigen Speisen (über 30 Minuten) kann die Patina angreifen und einen leicht metallischen Geschmack abgeben. Für Tomatensoßen oder Schmorgerichte empfehlen wir emailliertes Gusseisen aus unserer BIOL-Emaillelinie.
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